Bilder für die Suchmaschine optimieren: so geht’s!

von Ratgeber

Im Kampf um die TOP-Plätze der Suchergebnisse, wird viel Arbeit in die Suchmaschinenoptimierung von Texten investiert. Das ist keineswegs falsch. Doch vergessen Sie dabei nicht die Bilder – denn auch hier lohnt sich SEO.

In unserem letzten Beitrag ging es um den hohen Wert, den bildhafte Darstellungen für Ihre Onlinepräsenz haben. Sie veranschaulichen komplexe Informationen, lockern monotone Textblöcke auf und machen den ungeduldigen User von heute neugierig. Nun soll es darum gehen, wie Sie Bilder und Grafiken für die Suchmaschine attraktiv machen.

Warum?

Weil Google Bilder mindestens genauso liebt wir Ihre User. Sie bieten den Lesern einen Mehrwert und somit verbessern sie das Ranking von Webseiten. Doch Suchmaschinen können die Bilder nicht sehen, sondern sie identifizieren und kategorisieren sie in erster Linie mithilfe des Quellcodes. Neben Bildgröße und Format, gehören Metadaten daher zum Pflichtprogramm jeder Bilder SEO. In anderen Worten: Sie müssen Bilder beschreiben.

Es folgen die 5 MUST DO’s der Bild-Optimierung für Suchmaschinen.

01

Geringe Dateigröße

Bevor Sie ein umwerfendes Bild hochladen, sollten Sie unbedingt die Dateigröße minimieren.Große Dateien verlangsamen die Ladegeschwindigkeit von Webseiten enorm und verschlechtern dadurch das Ranking. Denn Suchmaschinen (und User) legen großen Wert auf Schnelligkeit.

Eine kleine Faustregel: komprimieren Sie Bilder stets auf unter 80 KB. Nutzen Sie dafür beispielsweise ein kostenloses Bildbearbeitungsprogramme wie Gimp. Keine Sorge, die Bildqualität ist nach der Komprimierung für die allermeisten Zwecke noch vollkommen ausreichend.

Achtung: Dateigröße ist nicht gleich Bildgröße. Die Bildgröße (Pixel) darf ruhig etwas größer sein. Die Nutzer sollen das Bild ja nicht suchen müssen.

02

Das richtige Dateiformat

Wählen Sie gängige Dateiformate wie jpg oder png, wobei sich jpg effektiver komprimieren lässt.

03

Aussagekräftige Metadaten

Zu den wichtigen Metadaten eines Bildes gehören Datei-Name, Titel und insbesondere ALT-Tag. Sie erscheinen im HTML Code der Webseite und können von Suchmaschinen „gelesen“ werden. Aus diesem Grund sollten sie mit Verstand gewählt werden.

Dateiname

Häufig werden Bilder ohne Anpassung des Dateinamens ins Netz hochgeladen. Das Resultat sind nichtssagende Bezeichnungen wie Bild01.jpg oder 181214.jpg. Eine furchtbare Verschwendung an SEO-Potenzial, denn der Dateiname bietet die erste Instanz Google den Inhalt eines Bildes zu präsentieren.

 

Nutzen Sie deshalb unbedingt immer aussagekräftige Keywords, die deutlich machen was auf dem Bild zu sehen ist. Diese werden idealerweise kleingeschrieben und im Fall von mehreren Wördern mit Bindestrichen getrennt. Umlaute bitte durch oe, ue und ae ersetzen. Ein geeigneter Dateiname für unser Beispielbild unten wäre etwa „weinbergschnecke.jpg“ (falls es wirklich eine Weinbergschnecke ist…).

Bild-Titel

Nachdem Sie ein Bild erfolgreich auf Ihre Webseite hochgeladen haben, können Sie im Backend weitere Metadaten angeben. Darunter auch einen Bild-Titel. Hierbei ist es sinnvoll einfach den Dateinamen zu übernehmen, allerdings in normaler Schreibweise – also ohne Bindestriche. Der ist für Google im Quellcode sichtbar und für die User teilweise dann, wenn sie mit dem Curser über das Bild fahren.

ALT-Tag

Am wichtigsten – und doch häufig vernachlässigt – ist der ALT-Tag. Hierbei handelt es sich um einen Alternativtext für eine Abbildung, welcher erst dann sichtbar wird, wenn das Bild nicht geladen werden kann. Beispielsweise aufgrund einer schlechten Internetverbindung oder eines Browserproblems. Außerdem nutzen Screenreader von blinden und sehbeeinträchtigten Menschen diese Alternativtexte um Bilder vorzulesen.

Eine SEO-Chance, die Sie nutzen sollten, denn es hilft Google das Bild thematisch einzuordnen und mit dem Kontext in Verbindung zu bringen. Verwenden Sie hier einen kurzen beschreibenden Satz oder – falls passend – weitere relevante Keywords. (z.B. Schnecke Artenvielfalt im Wald)

04

Relevanz & Einzigartigkeit

Ebenso wie bei Text-Inhalten heißt auch bei Bildern das Zauberwort Relevanz. Bilder werden nicht eingefügt, um einfach nur schön auszusehen. Sondern sie müssen in den Kontext passen.

Ebenso gilt: selbstgemachte Fotos sind – wenn Sie die Möglichkeit dazu haben – stets die beste Wahl. Stockfotos werden logischerweise von vielen Webseiten genutzt und bieten dementsprechend keinen Neuheitswert. Gerade für kleine Unternehmen und Blogs ist es natürlich nicht immer umsetzbar, für jedes Thema selbst ein Bild zu gestalten. Dann sind Stockfotos natürlich eine gute Alternative. Achten Sie dabei aber auf die erforderliche Bildquelle,

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