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Responsive Webdesign – deswegen ist es wichtig

von 15. Jun 2018Ratgeber0 Kommentare

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Stellen Sie sich vor, Sie rufen über das Handy eine Internetseite auf. Doch anstatt von einer benutzerfreundlichen Oberfläche empfangen zu werden, müssen Sie sich die Finger wund scrollen und zoomen was das Zeug hält. Ihnen wird klar: Sie sind auf einer Seite gelandet, die nicht an mobile Endgeräte angepasst ist. Falls Sie nun so sind wie ich, und Ihr Geduldsfaden eher einer Zündschnur als einem Drahtseil gleicht, werden Sie schnellstmöglich das Weite suchen und Ihr Glück woanders versuchen. Nämlich auf einer Seite mit responsive Webdesign…

Mobile Optimierung durch responsive Webdesign

Responsive Design bedeutet, dass Inhalte und Elemente einer Webseite flexibel an die jeweilige Bildschirmgröße des Endgerätes angepasst werden. Dadurch erhält man stets eine gute Benutzerfreundlichkeit – egal ob Desktop-PC, Tablet oder kleines Smartphone. In diesem Zusammenhang spielt der Viewport eine wichtige Rolle. Er bezeichnet den Teil einer Website, der ohne Scrollen im jeweiligen Browserfenster schichtbar ist.

Bei „Responsive“ handelt es sich also um eine Form der mobilen Optimierung, aber nicht um die einzige Möglichkeit. Weitere Optionen mobiler Anpassung werden in diesem Beitrag sehr anschaulich dargestellt. Eine zusätzliche Alternative wäre die Entwicklung einer separaten mobilen Version der Webseite, die unter einer Subdomain erreichbar ist.

Unterm Strich ist responsive Webdesign wohl ist effektivste Variante der mobilen Anpassung. Allerdings auch die komplexeste in der Umsetzung. Wer keinen Profi neben sich sitzen hat, muss jedoch nicht ins Leere schauen. Für das beliebte CMS WordPress, gibt es zahlreiche gute Themes, die ein responsive Webdesign gleich mit liefern.

3 Gründe für ein responsive Design

Nun fragen Sie sich vielleicht: muss man denn wirklich jedem Trend folgen und plötzlich responsive sein? Sie müssen natürlich grundsätzlich erstmal gar nichts. Aber wenn Sie viele Menschen von Ihrer Webseite überzeugen wollen, spielt eine flexible mobile Anpassung aus mehreren Gründen eine wichtige Rolle:

Die Mehrheit der User surft mobil!

Noch vor einigen Jahres saß man, wenn man ins Internet wollte, in der Regel vor einem Computer. Heutzutage sieht das ganz anderes aus. Laut Angaben des statistischen Bundesamts surften 2016 etwa 81 % der Internetnutzer mobil über das Smartphone. Der Desktop-PC wird mit 65 % deutlich weniger genutzt. Eine hohe Usability ist also mittlerweile für mobile Geräte sogar wichtiger geworden, als für den guten alten Computer.

Im Umkehrschluss heißt das: wer seinen Nutzern keine positive Benutzererfahrung für mobile Endgeräte bietet, muss mit einem Verlust von Lesern bzw. Kunden rechnen. Und nicht nur das: Sie ziehen auch den Kürzeren, wenn es darum geht neue Kunden zu gewinnen. Eine Google-Studie aus dem Jahr 2012 zeigte, dass knapp 50 % der Nutzer ziemlich genervt sind, wenn die Webseite nicht mobil optimiert ist.

Aufgrund der Prominenz mobiler Internetnutzung, verfolgen viele Entwickler mittlerweile den „mobile-first“ Ansatz. Hierbei wird eine Webseite zunächst für den mobilen Gebrauch erstellt und erst im Anschluss für die Desktop-Nutzung erweitert.

Responsive Design verbessert das Google Ranking

Hinzu kommt, dass ein responsive Design relevant für die Suchmaschinenoptimierung ist. Google hat ein großes Interesse daran, seinen Kunden nur die Crème de la Crème der Webseiten passend zum Suchbegriff zu präsentieren. Dabei spielt nicht nur inhaltliche Relevanz und Unique Content eine Rolle, sondern eben auch hohe Benutzerfreundlichkeit und logischer Aufbau. Und da nicht mobil-optimierte Seiten unterwegs eben besonders nervig zu bedienen sind, gilt die „Mobilfreundlichkeit“ seit April 2015 als ein wichtiger Rankingfaktor von Google.

In anderen Worten: mit einem flexiblen Design sammeln Sie wertvolle SEO-Punkte.

Hier können Sie kostenlos testen, wie mobil-freundlich Ihre Seite ist.

Responsive Design ist gut für’s Image

Innerhalb einer Sekunde entscheiden wir, ob uns eine Webseite gefällt oder nicht. Es geht also erstmal nicht um den Inhalt, sondern um den Gesamteindruck. Wenn der Besuch der Seite über das Handy stattfindet – was sehr wahrscheinlich ist – und die Seite nicht mobil optimiert ist, hinterlässt das keinen guten Eindruck.

Das liegt nicht nur daran, dass die Bedienung dann ein Graus ist. Eine fehlende mobile Anpassung ist ganz einfach oldschool. Und wer vertraut schon einer Webseite, die irgendwo in den 2000er hängen geblieben ist? Responsive Design zeigt, dass Sie mit der Zeit gehen und sich um Ihre Webseite kümmern.

Mobil optimiert: mehr als einfach nur responsive Design!?

Heißt das nun, dass mit einem flexiblen Design – sei das nun selbst entwickelt oder durch das WordPress Theme bereitgestellt – die mobile Optimierung abgehakt ist? Genau genommen nein. Denn es betrifft eben nur die Optimierung von Design und Navigation. Das ist natürlich schon viel wert, denn wie oben bereits angedeutet, ist der erste Eindruck Gold wert.

Doch wer seine Seite ganzheitlich für die mobile Nutzung perfektionieren möchte, geht noch einen Schritt weiter und widmet sich dem Inhalt bzw. der Informationsdichte. Diese sollten bei der mobilen Version kompakter sein als am PC. Der Grund: unterwegs haben die Menschen noch weniger Zeit. Idealerweise sind alle wichtigen Infos bereits ohne Scrollen ersichtlich.

Nun hat man als kleiner Webseiten-Betreiber vielleicht weder Zeit noch ausreichend Know-How zwei Content-Versionen anzufertigen. In dem Fall finden Sie vielleicht einfach einen goldenen Mittelweg: versuchen Sie Ihre Inhalte direkt so zu gestalten, dass sie sowohl für den PC als auch das Smartphone ansprechend sind.

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