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Was ist Was? Die wichtigsten Online Marketing Disziplinen auf einem Blick

von 20. Nov 2018Ratgeber0 Kommentare

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Im Online Marketing wird gerne mit einer bunten Mischung englischer Begriffe um sich geworfen. Diese Vielfalt kann gerade bei Newcomern für reichlich Verwirrung sorgen. Content Marketing, Inbound Marketing, Affiliate Marketing…!? Damit Sie nicht in völlige Lethargie verfallen, erhalten Sie hier einen kleinen Überblick über die wichtigsten Online-Marketing Disziplinen.

Online Marketing

Fangen wir doch einfach mal ganz vorne an. Mit einer Definition von Marketing im Allgemeinen:

Marketing (auf Deutsch: Absatzwirtschaft) ist die gezielte und zielgruppenorientierte Ausrichtung der Unternehmensaktivitäten an den Bedürfnissen des Marktes insbesondere das Anpreisen und Anbieten von Waren und Dienstleistungen. (gruenderszene.de)

Das beinhaltet unter anderem folgende Ziele:

  • Bekanntmachung der Marke
  • (attraktive) Verkaufsangebote/Geschäfts-Abschluss
  • Erkennung und Erfüllung von Bedürfnissen der Zielgruppe
  • langfristige Kundenbindung

Online Marketing ist ein Teil davon. Es beinhaltet – wie der Name schon erahnen lässt – alle Marketing-Maßnahmen, die über das Internet durchgeführt werden. Beispielsweise jegliche Form von Online Werbung, Email-Marketing und vieles mehr. Das steht im Kontrast zum Offline-Marketing (z.B. Flyer, Plakate, Radiowerbung).

Alle nun folgenden Begriffserklärungen sind ein Teil des Online-Marketings.

Content Marketing

Laut Content Marketing Institute, ist Content Marketing:

[..] a strategic marketing approach focused on creating and distributing valuable, relevant, and consistent content to attract and retain a clearly-defined audience – and, ultimately, to drive profitable customer action.

Im Gegensatz zur klassischen Werbung steht beim Content Marketing nicht der Verkauf im Mittelpunkt. Sondern die kontinuierliche Produktion von relevanten Inhalten, die dem User einen Mehrwert bieten.

Warum sich dieser Umweg lohnt? Durch guten Content erzielen Sie Aufmerksamkeit, ziehen potenzielle Kunden an und bringen diese dazu immer wieder zu kommen. Dieser Artikel bietet Ihnen viele nützliche Informationen rund ums Thema Content Marketing.

Inbound Marketing

Ok, Content Marketing ist jetzt klar – der Begriff ist ja irgendwie auch selbsterklärend. Aber wenn Content Marketing Content Marketing ist, was bitte ist dann Inbound Marketing?

Die Grenze ist gar nicht so einfach zu ziehen. Denn in der Tat gehen beide Methoden in eine ähnliche Richtung. Auch Inbound Marketing baut auf nützliche Inhalte anstatt plumper Werbeanzeigen.

Doch im Gegensatz zum Content Marketing steht hier der Verkauf noch immer im Fokus – beispielsweise über eine Landingpage oder einen Call-to-Action.

Im Allgemeinen sind sich die meisten Experten darüber einig, dass Inbound-Marketing eher ein Überbegriff ist, der Content Marketing mit einschließt. Wenn Sie es ganz genau wissen wollen: t3N hat einen ausführlichen Artikel über die beiden stark miteinander verknüpften Marketing Disziplinen verfasst.

Affiliate Marketing

Sicher kennen Sie Vergleichsseiten wie idealo.de, oder? Diese Portale verkaufen selbst keine Produkte, sondern vergleichen Preise unterschiedlicher Online-Shops. Wenn Sie als User das passende Schnäppchen gefunden habe, klicken Sie auf deinen Link und werden zu Amazon, Ebay & Co weitergeleitet. Dort können Sie den Kauf letztendlich tätigen.

Solche Vergleichsseiten machen sich dabei das Affiliate Marketing (dt. Partner Marketing) der Online-Shops zu Nutze: Kommt es zum Kauf, kassieren sie eine Provision vom Online-Shop.

Affiliate Marketing beruht auf dem „eine Hand wäscht die andere“ Prinzip. Ein Webseitenbetreiber (=Publisher oder Affiliate) wirbt kostenlos für Produkte oder Dienstleistungen fremder Unternehmen. Im Gegenzug bietet das Unternehmen (= Advertiser) dem Publisher eine Provision FALLS die Werbemaßnahme zum Erfolg führt.

Dieses Konzept bringt für beide Seiten Vorteile. Während der Publisher durch das Einbinden von sog. Affiliate-Links was dazu verdienen kann, erzeugen Advertiser mehr Reichweite und Umsatz. Gleichzeitig gehen die Unternehmen aber kein Risiko ein, da die Provision nur dann gezahlt wird, wenn es tatsächlich zum Kauf kommt.

Social Media Marketing

Social Media Marketing umfasst alle Marketing-Aktivitäten, die über Social Media Kanäle wie Facebook & Co. getätigt werden. Eine Disziplin, die – wenn sie richtig umgesetzt wird – eine starke Wirkung hat und immer wichtiger wird.

Laut Social-Media-Atlas nutzen 90 % aller deutschen Internetnutzer Social Media. Allen voran Youtube, dicht gefolgt von Facebook aus Platz 2. Auch Instagram ist stark im Kommen, insbesondere bei jungen Usern zwischen 15 und 30 Jahren.

In den sozialen Medien verbreiten sich Informationen wie Lauffeuer und somit ermöglicht Social Media Marketing die Steigerung von Traffic, Reichweite und Kundenbindung. Wichtig ist jedoch: Soziale Plattformen dienen als Ergänzung und Multiplikator Ihrer vorhandenen Webpräsenz – nicht als Ersatz!

Email Marketing

Email Marketing bezeichnet jeglichen Email-Kontakt, der zur Neukundengewinnung und Kundenbindung dient. Das klassische Beispiel ist der gute alte Newsletter. Doch auch einzelne Info-Mails, etwa über Aktionen oder Events fallen darunter.

Im Gegensatz zum Content- oder Inbound Marketing sucht sich der Kunde hier nicht die Information, er bekommt sie per Email. Dementsprechend sollten Sie auf lästige Spam-Mails verzichten und auch hier Wert auf relevante nützliche Inhalte legen. Werbung ist erlaubt, aber sollte diskret und hübsch in Content verpackt werden. Ansonsten kann Email-Marketing sehr schnell nach hinten los gehen. Denn niemand möchte sich heutzutage noch durch einen Posteingang voll mit nervigen Werbebanner klicken.

Außerdem: Datenschutz muss an erster Stelle stehen. Verwenden Sie nur Kontakt-Daten, die Sie auch ausdrücklich nutzen dürfen. Und Finger weg von gekauften Email-Adressen! Das sollte zwar eigentlich selbstverständlich sein, doch leider gibt es auch heute noch – trotz DSGVO – viele schwarze Schafe auf dem Online Markt.

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